Bernau Hans Thoma Kunstmuseum Gemälde Hans Thoma, Bernauer Tal, 1904
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Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau im Schwarzwald

Liebe Freunde der Bernauer Museen,

Leider, leider, leider....
unsere Wiedersehensfreude, so groß sie auch war, sie war leider nur von kurzer Dauer.

Aufgrund der Corona-Situation im Landkreis Waldshut werden unsere Museen erneut für Publikumsverkehr geschlossen. Wieder öffnen können wir, sobald im Landkreis die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Marke von 100 unterschreitet. Hierzu halten wir Sie auf dem Laufenden.
Besuchen Sie unsere Ausstellung unter folgendem Link:

https://eye-key.info/HT/index.html
https://www.youtube.com/channel/UCtuKbkfbfOBXSbSYGpAI4vQ


Herzlichen Dank an alle, die uns in den letzten Tagen besuchen konnten.
Bleiben Sie gesund und uns verbunden.

Hoffentlich auf bald.
Wir freuen uns dann auf Ihren Besuch!
Margret Köpfer, Sigurd Kaiser und Vanessa Heitmann



Pia Kohlbrenner und Carmen Mutterer
Rabe auf Bär, 2020 (C) Thomas PutzeHans-Thoma-Kunstmuseum erhält neue Dauerleihgabe des Landes:
Ein Werk des Künstlers Thomas Putze


Im Hinblick auf die finanziellen Einbußen der freischaffenden Bildenden Künstlerinnen und Künstler durch die Corona-Pandemie hat das Kunstministerium Baden-Württemberg den Etat für die Kunstsammlung des Ministeriums auf 200.000 Euro verdoppelt. Außerdem wurden im Rahmen eines Sonderprogramms zusätzlich 100.000 Euro für Ankäufe nicht-staatlicher Museen ausgelobt. Diese Häuser konnten einen Antrag beim Ministerium stellen. Zusammen mit 13 anderen Museen aus dem Land kam das Bernauer Hans-Thoma-Kunstmuseum zum Zug. Das Haus erhält eine Holzskulptur des Künstlers Thomas Putze als Dauerleihgabe. „Es freut mich sehr, dass wir ein Werk Thomas Putzes dauerhaft bekommen. Es wird unsere Sammlung im Bereich der Gegenwartskunst wesentlich bereichern“, sagte Margret Köpfer, die Leiterin des Museums. „Wegen der Pandemie waren wir gezwungen, die für das Jahr 2020 geplante Putze-Schau zu verschieben. Sie ist jetzt für 2021 geplant, und wir hoffen, dass dieses Mal alles reibungslos über die Bühne geht.“

Ankauf einer Holzskulptur

Thomas Putze wurde 1968 in Augsburg geboren. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung als Landschaftsgärtner, bevor er in Wuppertal das Studium der Theologie aufnahm. Später studierte er Bildhauerei an der Stuttgarter Kunstakademie bei den beiden Professoren und Thoma-Preisträgern Werner Pokorny und Micha Ullman. In den Jahren 2005 und 2006 erhielt Putze ein Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg. Für sein Werk, das er bereits in zahlreichen Ausstellungen präsentiert hat, wurde Thomas Putze mehrfach ausgezeichnet, so etwa mit dem Kunstpreis der Evangelischen Landeskirche 2012. Werke Putzes wurden u. a. von der Staatsgalerie Stuttgart, dem Forum Kunst Rottweil und der Sammlung LBBW angekauft.

Dass das Thoma-Museum nun eine Holzskulptur von Thomas Putze erhält, ist insofern besonders stimmig, als die künstlerische und kunsthandwerkliche Beschäftigung mit dem Material Holz in Bernau eine lange Tradition besitzt und bis in die Zeit Hans Thomas und über ihn hinaus zurückreicht. Putzes Werk „Rabe auf Bär“ (Linde/Tusche, 2018/2019, 110 x 50 x 45 cm), das künftig ein fester Bestandteil der Bernauer Sammlung sein wird, überschreitet geschickt die Grenzen naturalistischer Darstellung, obwohl es im Detail durchaus eine große realistische Anmutung besitzt. Dadurch eröffnet die Skulptur den Betrachterinnen und Betrachtern einen weiten Verständnis- und Assoziationsrahmen, der sich bis in die Bereiche der Emblematik und Symbolik erstreckt. Thomas Putze sagt über seine Tierbildnisse im Allgemeinen: „Wenn ich mich für Tiere interessiere, tauche ich in den Eindruck von dem wilden Wesen ab, die künstlerische Arbeit ist wie ein Auftauchen in die meist etwas unwirtlichere Realität des Materials und meiner selbst.“ In ihrer Doppelstruktur, die den Raben auf dem Kopf des Bären zeigt, mag die Skulptur im Übrigen an Werke Werner Pokornys erinnern, die gleichfalls zwei oder mehrere Bildelemente, Gefäße zum Beispiel oder Häuser, aufeinanderstapeln. Die Dauerleihgabe des Landes ist jedenfalls ein großer Gewinn für das Bernauer Museum.
Von Jürgen Glocker
In den über 50 Jahren seines Bestehens hat sich das Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau einen exzellenten Ruf weit über den südlichen Schwarzwald hinaus erworben. Dazu trägt die umfangreiche Hans-Thoma-Ausstellung bei, die einen hervorragenden Einblick in das vielfältige Werk des Malers vermittelt. Ab 1890 war Thoma (1839-1924) viele Jahre Deutschlands beliebtester Landschafts- und Portraitmaler.

Kunst auf hohem Niveau

Biosphärengebiet Schwarzwald

(C) T. Stephan, BSGHurra!
seit dem 3. September gehören die Bernauer Museen der Partnerinitiative des Biosphärengebietes Südschwarzwald an. Wir freuen uns sehr, die ersten Kultureinrichtungen zu sein, die diesem Projekt angehören. Es war eine wunderschöne Feier mit der Übergabe der Urkunden am Holzschneflermuseum Resenhof mit der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch !
Aufgebaut hat das Museum auch eine vielschichte Sammlung deutscher Kunst nach 1950: Mehr als 40 Werke von Preisträgern des renommierten Hans-Thoma-Kunstpreises und des Naturenergie-Förderpreises sind zu sehen und geben einen Einblick in das Kunstschaffen Baden-Württembergs von einst bis heute. Darüberhinaus bereichern interessante Sonderausstellungen das Hans-Thoma-Kunstmuseum und das Kulturangebot im Schwarzwald.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Bernau,
Margret Köpfer, Museumsleitung und Team
 
Ausstellungen
Die Werke von Hans Thoma können Sie immer sehen. Schauen Sie, was das Museum sonst noch bietet.
Infos und Service
Eintritt, Öffnungszeiten und Bildergalerien: Informationen rund ums Museum.
Hans Thoma
Neugierig auf den Maler und Dichter Hans Thoma? Wissenswertes zum Künstler, der 1839 in Bernau geboren wurde.
Kunstpreise
Zwei Auszeichnungen holen moderne Kunst nach Bernau: Hans-Thoma-Preis und Naturenergie-Förderpreis.
Unsere Dauerausstellungen:
Hans Thoma: Gemälde, Grafiken, Majolika
Karl Hauptmann: Winterlandschaften
Hans-Thoma-Preisträger mit Otto Dix, Anselm Kiefer, Platino u.v.a.

Wechselausstellungen