"Heuernte" (1871) von Hans Thoma
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Hans Thoma – Malen war sein Leben

Seitenaltar-Bild von Hans Thoma in der Katholische Kirche St. Johann in Bernau. Foto: Heike Budig
Seitenaltar-Bild von Hans Thoma in der Katholische Kirche St. Johann in Bernau. Foto: Heike Budig
Es war sein Kinderheimttal: Der Maler und Schriftsteller Hans Thoma wurde 1839 in Bernau, im Ortsteil Oberlehen, geboren. In seiner Erinnerung schwebte ihm das Bernauer Hochtal oft "wie ein goldens Glück" vor. Gezeichnet hat er von Kindesbeinen an, um 1900 arrivierte er für viele Jahre zu Deutschlands beliebtestem Landschafts- und Portraitmaler. 85 Jahre wurde er alt, er starb am 7. November 1924 in Karlsruhe.

Bernau hat ihm nicht nur das Hans-Thoma-Museum gewidmet, sondern erinnert an seinen berühmten Maler auch alljährlich mit dem dreitägigen Hans-Thoma-Fest und der Verleihung des Kunstpreises.

Wer sich in Bernau auf die Spuren von Hans Thoma begibt, kann in der Katholischen Kirche St. Johann in Innerlehen zwei große Seitenaltar-Bilder anschauen, zum Gedenkstein vor seinem Geburtshaus im Ortsteil Oberlehen (Hans-Thoma-Weg 3) pilgern oder auf dem drei Kilometer langen Hans-Thoma-Weg auf vom Ortsteil Dorf zur Krunkelbachhütte wandern.

Das Geburtshaus befindet sich übrigens in Privatbesitz und kann nicht besucht werden.
Lesetipp: "Im Winter des Lebens" (1919) - Aus acht Jahrzehnten gesammelte Erinnerungen. Hans Thoma erzählt sein Leben, momentan nicht bei uns erhältlich