Kurt Bildstein, Selbstbildnis
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Momentan sehen Sie die Hans-Thoma-Preisträger im Obergeschoss, die NaturEnergie-Förderpreisträger sind im Vortragsraum der Tourist-Info.
Ansonsten sehen Sie die Dauerausstellung von Hans Thoma und Karl Hauptmann.
Im Dachgeschosss ist ab dem 22.Oktober die Retrospektive von Kurt Bildstein - Lebenslinien zu sehen - bis 18.2.2018
 
Zwischen Höll und Himmel
4.3. - 1.5.2018
Das Porträt einer künstlerischen Landschaft: der Dachsberg

Unter dem Titel „Zwischen Höll und Himmel“ werden Werke der zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler Peter Schütz, Janina Flösser, Roswitha Herrmann, Mechthild Ehmann und Conrad Schierenberg präsentiert.

Es geht um die Dachsberger Landschaft und ihre Schönheit. Es geht aber vor allem auch um den Umstand, dass der Dachsberg schon lange eine Region ist, in der wichtige Künstler beheimatet sind. Der Titel der Schau, der die bekannte Formel „zwischen Himmel und Hölle“ bewusst variiert, lässt bereits das Besondere der Ausstellung erkennen: In Rede steht eine Präsentation, die deutlich macht, dass die Landschaft des Dachsbergs ebenso vom weiten Himmel des Südschwarzwalds geprägt wird wie von tiefen Tälern, denn der Ortsteil „Höll“ beispielsweise, in dem im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts eine wichtige Künstlerkolonie angesiedelt war, liegt in einem markanten Taleinschnitt. Und wie alle Menschen auf Erden sind eben auch die Künstler zwischen Hölle und Himmel zuhause. Sie sind es, die mit ihrer Kunst die Existenzbedingungen des Menschen ausloten. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 4. März 2018 um 11 Uhr 15 statt.

Roswitha Herrmann wurde 1930 geboren und studierte nach dem Abitur an der Kunstakademie und an der Technischen Hochschule Stuttgart. Bis 1975 unterrichtete sie am Gymnasium in Hausach. Dann zog sie auf den Dachsberg um und arbeitete bis 1984 am Kolleg St. Blasien. 1992 eröffnete Roswitha Herrmann ihre Galerie Oberlichtberg in Finsterlingen.

Conrad Schierenberg wurde 1937 geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Menzenschwand und arbeitete schon früh als Knecht, Kuhhirte und Holzfäller. Irgendwann floh er, erlernte das Malen und verbrachte dann lange, erfolgreiche Jahre als freier Künstler in London. Heute lebt der mehrfach ausgezeichnete Künstler und Schriftsteller zurückgezogen auf dem Dachsberg.

Der Schweizer Peter Schütz wurde 1960 geboren. Er wohnt in Görwihl-Niederwihl und bewegt sich künstlerisch an der Schnittstelle von Einfachheit und Direktheit. Seine neuesten Bilder lassen sich ebenso als Landschaften lesen wie als Reflexionen über das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren. 2010 erhielt Peter Schütz den in Bernau vergebenen NaturEnergie-Förderpreis.

Mechthild Ehmann wurde 1963 geboren. Nach dem Abitur in St. Blasien absolvierte sie eine Steinmetzlehre (Dombauhütte Schwäbisch Gmünd) und das Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart. Heute lebt und arbeitet sie als freie Künstlerin auf dem Dachsberg. Ihre Materialien sind Stein, Bronze und Glas. Mechthild Ehmann wurde mit dem NaturEnergie-Förderpreis (2000), mit dem Preis der Bräunlich-Bieser-Stiftung (2017) und anderen, auch internationalen Preisen ausgezeichnet.

Janina Flösser, geb. Büchele, wurde 1990 geboren. Sie stammt vom Dachsberg und legte das Abitur am Kolleg St. Blasien ab. Janina Flösser machte eine Ausbildung zur Holzbildhauergesellin an den Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern in Garmisch-Partenkirchen und ist heute freiberuflich als Bildhauerin tätig. 2014 erhielt sie den Bayerischen Staatspreis. 2015 nahm sie am Symposium St. Blasien teil.

Am Mittwoch, dem 28. März 2018, wird im Rahmen der Ausstellung eine Wanderung mit der Ortsgruppe Bernau des Schwarzwaldvereins auf dem Dachsberg inklusive eines Atelierbesuchs bei Mechthild Ehmann und Conrad Schierenberg in Happingen angeboten. Treffpunkt ist um 13 Uhr bei der Fa. Schmid-Volk in Bernau-Weierle (Fahrgemeinschaft).

Und als Finissage finden am Dienstag, 1. Mai, 16 Uhr, im Museum eine Autorenlesung und eine Signierstunde mit Conrad Schierenberg statt.

Vom 13. Mai bis zum 29. Juli 2018 wird, wie das Hans-Thoma-Kunstmuseum weiter mitteilte, das Thema „Dachsberg“ in Bernau weiter vertieft. Denn dann wird die Ausstellung „Babberger und die Höll“ zu sehen sein. Bekanntlich zählt August Babberger zu den bedeutenden Vertretern des Expressionismus im deutschen Südwesten und in der Innerschweiz. Ihm und den anderen Künstlern der Malerkolonie „Höll“ gilt diese Präsentation.

Hans-Thoma-Kunstmuseum, Innerlehen, Rathausstraße 18,79872 Bernau im Schwarzwald; Tel. 07675 160040; www.hans-thoma-museum.de;

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag: 10.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr; Samstag, Sonntag, Feiertag: 11.30 bis 17.00 Uhr. Montag und Dienstag bleibt das Museum geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Montag, ist das Museum geöffnet.


Jürgen Glocker
 
Hans Thoma - Wanderer zwischen den Zeiten
vom 22. September bis 4. März 2018
im Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in Baden-Baden

Zu dieser Ausstellung steuert das Hans-Thoma-Kunstmuseum 30 Exponate bei.
Wer hat Lust ??? Dann fahren Sie doch einmal hin und schauen sich die "Bernauer"
dort in der Ausstellung an.