Hans-Thoma-Kunstmuseum Gemaelde Hans Thoma Felsige Schwarzwaldhoehe.jpg
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Karl  Bartels, Winter (C) HTK
19.12.2021 - 23.04.2022

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Gemälde aus einer süddeutschen Privatsammlung
Die andere Moderne: Bilder aus einer privaten Sammlung

Sammeln ist eine Passion, eine Leidenschaft. Daran kann es keinen Zweifel geben. Das Sammeln von Kunst kann also Leid hervorrufen, Leiden schaffen, vor allem dann, wenn es einmal nicht gelingt, ein Objekt der Begierde zu erreichen. Das wichtigste Werk ist stets jenes, das man noch nicht besitzt.

Sammeln vermag freilich auch die Ursache für größte Freude zu sein, wenn beispielsweise der Bestand an Bildern nach und nach erweitert und abgerundet werden kann. Oder wenn ein Teil der eigenen Kollektion für einen begrenzten Zeitraum in einem öffentlichen Museum zu sehen ist und so in einem gänzlich anderen Licht erscheint. Mindestens ebenso groß ist die Freude in einem solchen Fall allerdings auch für alle Kunstfreundinnen und Kunstfreunde, die in den Genuss von Werken kommen, die normalerweise nicht zugänglich sind.

Die Sammlung Beringer / Hoffmann, die nun in Teilen im Hans-Thoma-Kunstmuseum Bernau ausgestellt wird, besitzt zudem nicht nur ein klares Profil, sondern ist vor allem erstklassig gepflegt und befindet sich in einem konservatorischen Zustand, wie er in staatlichen und kommunalen Häusern nur selten anzutreffen ist. Sie widmet sich der sogenannten „anderen Moderne“, südwestdeutschen und schweizerischen Künstlern, die weder zur Avantgarde gehörten noch der Abstraktion den Weg bereiteten. Unter anderem konzentriert sich die große Bernauer Ausstellung auf Werke von Karl Bartels, Hans Brasch, Julius Heffner, Adolf Hildenbrand, Hans Lembke, Emil Lugo und Hans Sturzenegger. Die Präsentation gibt Einblick in die Kunst des Sammelns. Sie ist ein Fest fürs Auge!

Dr. Jürgen Glocker
 
Thomas Putze (C) Thomas Putze
1.5.2022 - 31.7.2022

Thomas Putze
„Flattermann“
Skulptur, Zeichnung und Performance

Thomas Putze breitet mit seinem vielseitigen, bildhauerischen und zeichnerischen Oeuvre die künstlerischen Schwingen aus, indem er dieses mit orts- und raumbezogenen Performances erweitert, hinterfragt und neu denkt. Der für seine ungewöhnlichen, Kraft- und Nerven aufreibenden Performances bekannte Künstler, entführt den Betrachter mit seinen Skulpturen und Zeichnungen in eine animalische Welt, die allzu menschlich ist. Selbsterkenntnis und Reflexion durchaus erwünscht und möglich. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei Werner Pokorny und Micha Ullman. In seine Holzskulpturen vereint mit Schrott und Fundstücken, erzielt er eine spontane, gestische und narrative Qualität von tief – manchmal auch abgründigem Humor.