Bernau Hans-Thoma-Kunstmuseum Gemaelde Hans Thoma Blick nach St. Blasien 1871.jpg
X






x
 
Platino im Zeppelin Museum
(c) Platino
Der Hans-Thoma Preis 2017 wird am 13. August 2017 an den Stuttgarter Künstler Platino verliehen.

à travers l’autre / durch einander

Vom 14. August bis zum 8. Oktober zeigt das Hans-Thoma-Kunstmuseum die Ausstellung „à travers l’autre / durch einander“ des Stuttgarter Künstlers und Hans-Thoma-Preisträgers Platino (*1948 in Öhringen). Die Ausstellung wird im Anschluss an die Preisverleihung eröffnet, die am 13.August 2017 ab 11 Uhr im Kurpark in Bernau im Schwarzwald stattfindet.

Platino arbeitet zwischen den Bereichen von Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, architektonischer und urbaner Intervention. Er entwickelt seine Ausstellungen grundsätzlich ortsbezogen. Sie entstammen einem künstlerischen Prozess, der von der ortsspezifischen Arbeit in und an den Spaces (Platinos Arbeits- und Lebensräumen) zu deren Übertragung in Fotografien (den Externs) führt, und über deren Installationen und ortsspezifische Farbinterventionen zu integralen Ausstellungsformaten. Im Hans-Thoma-Museum werden sich ungewöhnlich platzierte, farbkräftige Externs, Fremdkörper im Ausstellungsraum, mit farblich-architektonischen Eingriffen im vorhandenen Raum verflechten, diesem begegnen, ihn befragen, überlagern und zu einem komplexen Erfahrungsraum machen. Dazu lotet Platino die Dachgeschosssituation der Räume neu aus...
Siehe auch unter "Hans Thoma Kunstpreis"
bis 8. Oktober
 
Kurt Bildstein
Kurt Bildstein
Hans-Thoma-Preisträger 1951
Lebenslinien - Retrospektive zum 90. Geburtstag

22.10.2017 - 18.2.2018

Kurt Bildstein war 23 Jahre alt, als er am Ende seines zweiten Semesters an der Kunstakademie Freiburg, zusammen mit dem Maler Josef Hauser (1908 – 1986), mit dem Hans-Thoma-Preis ausgezeichnet wurde. Mit dieser Preisverleihung sollte dem „außerordentlich begabten Künstler die Möglichkeit gegeben werden, sein Studium zu beenden“ (so der damalige badische Ministerpräsident Leo Wohlleb in seiner Laudatio am dritten Hans-Thoma-Tag 1951). Diese Hoffnung konnte nicht erfüllt werden. In der wirtschaftlich schwierigen Nachkriegszeit brach Kurt Bildstein nach weiteren ein bis zwei Semestern sein Studium ab. Er gründete eine Familie und baute in Ettenheim, seiner Heimatstadt, einen sehr erfolgreichen Betrieb auf, in dem er sich auf Dekorationsmalerei, Lasurtechnik, Stuck, Vergoldung und Restaurierung spezialisierte. Doch sobald sein Sohn 1986 bereit war, den Betrieb zu übernehmen, kehrte Kurt Bildstein zur Malerei zurück. Auch heute noch arbeitet er nahezu täglich in seinem Atelier. Im kommenden Jahr wird Kurt Bildstein 90 Jahre alt. Aus diesem Anlass widmet das Hans-Thoma-Museum ihm, einem der ersten und insgesamt jüngsten Hans-Thoma-Preisträger, eine Retrospektive. Gezeigt werden frühe Studienarbeiten, aber auch Einblicke in das breite Spektrum seiner späteren künstlerischen Arbeit. In seiner Malerei ging Kurt Bildstein immer von der Landschaft und dem Stillleben aus und entwickelte sich von dort aus ins Figürliche und Abstrakte. Schwerpunkte seines Werkes sind deshalb Landschaften (darunter auch Bernauer Ansichten) und Stillleben, in Aquarell, Acryl oder Öl vor den Motiven gemalt, aber auch Arbeiten, in denen er mit ungewohnten Techniken, Strukturen und Materialien experimentierte, z.B. mit Sand, Kaffeeresten, Rost, Lack, Stuck und Steinen. Zwei weitere Schwerpunkte dieser Ausstellung sind aquarellierte Selbstportraits, die als „Fingerübung“ und Selbstvergewisserung über die Jahrzehnte hinweg entstanden sind, sowie farbstarke abstrakte Gemälde in Acryl und Öl.

Julia Dold M.A.
 
Der weite Himmel überm Dachsberg
4. März 2018 bis 1. Mai 2018
Fünf bildende Künstler vom Dachsberg präsentieren die heuteige Kulturlandschaft dort:
Roswitha Herrmann, Malerei
Conrad Schierenberg, Malerei und Literatur
Mechthild Ehmann, Bildhauerei
Peter Schütz, Malerei
Janina Büchele, Bildhauerei
 
Blick über die Höll
Babberger und die Höll
Ausstellung mit Bildern von August Babberger und seinen Künstlerkollegen von der Höll Gudden, Hoffmann und Brasch von Urberg