Bernau Hans Thoma Kunstmuseum Gemälde Hans Thoma: Hochzeitszug,
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Der Krieg, 2017
Hans Thoma Preis 2019
Christa Näher - Schwarze Wanderung
Die Ausstellung der diesjährigen Hans Thoma Preisträgerin Christa Näher wird unter dem Motto „Schwarze Wanderung“ vom 11.8.2019 bis 13.10.2019 zu sehen sein. Christa Näher wurde 1947 in Lindau geboren. Sie studierte an der Hochschule der bildenden Künste in Berlin. Mit ihren Werken ist Christa Näher seit Jahrzehnten international auf Ausstellungen vertreten. Sie war Teilnehmerin der documenta 1992 und hatte bis 2014 eine Professur an der Städelschule in Frankfurt inne.

Künstlergespräch mit Christa Näher

Samstag 7. September um 16 Uhr
im Museum für Neue Kunst in Freiburg

am Sonntag 8. September um 11 Uhr
im Hans-Thoma-Kunstmuseum, Bernau

Moderation Johannes Honeck, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
 
Jürgen Brodwolf(C) B. Strauss
Jürgen Brodwolf
Wiedersehen in Bernau
Hans-Thoma-Preisträger 1981
27.10.2019 - 19.4.2020
Diese Ausstellung wird unterstützt vor ART regio Kunstförderung

Er ist einer der faszinierendsten und markantesten Künstler unserer Zeit. Im Anschluss an den „Fund“ der Tubenfigur (1959) begann Jürgen Brodwolf ein vielgestaltiges Werk zu schaffen, das sich zwischen den Polen von Leben und Tod entfaltet: plastische Einzelfiguren, Objektkästen, eine umfangreiche Figurentypologie, große Installationen – und das alles begleitet vom Generalbass eines reichen zeichnerischen und graphischen Oeuvres. Vielfach ausgezeichnet, erhielt der Künstler bereits 1981 auch den Hans-Thoma-Preis. Von 1982 bis 1994 hatte Brodwolf eine Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart inne. – Neben skulpturalen Werken macht die große Bernauer Ausstellung u.a. Brodwolfs Figurentypologie III (1984 – 1992) und seine Glasbücher zu Hebels Gedicht Die Vergänglichkeit zugänglich. Dank des Archivs der Zeichnungen II besitzt die Präsentation retrospektiven Charakter. Zugleich sind neueste Zeichnungen aus einem Zyklus zur Landschaft des Tessins (2018) zu sehen.

Jürgen Glocker
 
Thomas Putze (C) Thomas Putze
Thomas Putze

„Flattermann“
Skulptur, Zeichnung und Performance

Thomas Putze breitet mit seinem vielseitigen, bildhauerischen und zeichnerischen Oeuvre die künstlerischen Schwingen aus, indem er dieses mit orts- und raumbezogenen Performances erweitert, hinterfragt und neu denkt. Der für seine ungewöhnlichen, Kraft- und Nerven aufreibenden Performances bekannte Künstler, entführt den Betrachter mit seinen Skulpturen und Zeichnungen in eine animalische Welt, die allzu menschlich ist. Selbsterkenntnis und Reflexion durchaus erwünscht und möglich. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bei Werner Pokorny und Micha Ullman. In seine Holzskulpturen vereint mit Schrott und Fundstücken, erzielt er eine spontane, gestische und narrative Qualität von tief – manchmal auch abgründigem Humor.