| 1853- 1855 |
Thoma bricht drei begonnene Lehren ab: eine Lithographen- und Malerlehre in Basel und die Lehre bei einem Uhrenschildmaler in Furtwangen. |
| 1855- 1859 |
Rückkehr nach Bernau. Autodidaktische Studien. |
| 1859- 1866 |
Studium über Stipendium an der Kunstschule Karlsruhe. Die Sommermonate verbringt Thoma in Bernau. |
| 1867 |
Umzug nach Düsseldorf. Beginn der Freundschaft mit dem Frankfurter Maler Otto Scholderer. |
| 1868 |
Reise nach Paris; entscheidende Begegnung mit den Bildern von Gustave Courbets. Lebt abwechselnd in Bernau, Säckingen und Karlsruhe. Finanzielle Not. Seine Bilder werden strikt abgelehnt. |
| 1870- 1873 |
Aufenthalt in München. Beginn der Freundschaft mit den Malern Arnold Böcklin, Albert Lang, Wilhelm Leibl, Ernst Sattler, Carl Schuch und Wilhelm Trübner. |
| 1874- 1876 |
Italienreise mit Albert Lang. Freundschaft mit Hans von Marèes und Adolf von Hildebrand. Rombesuch mit Emil Lugo. Lebt in Frankfurt, München und Säckingen. |
| 1877 |
Heirat mit seiner Schülerin Cella Berteneder in Säckingen. Verlegung des Wohnsitzes nach Frankfurt. Gemeinsamer Haushalt mit Mutter und Schwester. |
| 1879- 1889 |
Reisen nach England und Italien. 1889 Beginn der Freundschaft Mit Henry Thode, Schwiegersohn von Cosima Wagner und Direktor des Frankfurter Städel. |
| 1890 |
Ausstellung im Münchner Kunstverein, mit der ihm der künstlerische Durchbruch gelingt. |
| 1892- 1899 |
Thoma ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Berufung und Umzug nach Karlsruhe. Er wird Direktor der Großherzoglichen Kunsthalle Karlsruhe und unterrichtet als Professor die Meisterabteilung für Landschaftsmalerei an der Kunstschule. |
| 1901 |
Tod seiner Ehefrau Cella. |
| 1904- 1905 |
Reisen in die Schweiz |
| 1905-1909 |
Ausstattung der Thoma-Kapelle und Einweihung des Thoma-Museums in der Karlsruher Kunsthalle 1009. |
| 1924 |
Thoma stirbt am 7. November in Karlsruhe. |